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Kostenloses Onlinekonto eröffnen

Kostenloses Onlinekonto ohne versteckte Gebühren eröffnen

Immer mehr Menschen wickeln Ihre Bankgeschäfte wie Überweisungen Daueraufträge komplett online ab. Sie verzichten bewusst auf den Gang zu einer Filialbank, da deren Girokonten meist mit teuren Kontoführungsgebühren einhergehen. Wer ein kostenloses Onlinekonto sucht kann sich zwischen vielen Geldinstituten und Banken kaum entscheiden.

Auch wenn viele Konten auf den ersten Blick scheinbar gratis angeboten werden, so liegt der Teufel meist im Detail. Gerne werden für bestimmte Funktionen, wie das Abheben von Bargeld oder die Durchführung einiger Transaktionen, Gebühren verlangt, die sich im Kleingedruckten verstecken.

Die Konditionen für ein Onlinekonto können oft kostenlos angeboten werden, da die Direktbanken im Internet dank schlanker Strukturen und effizienter Kostenverwaltung sehr günstig arbeiten können. Die Befürchtung, dass Qualität und Service darunter leiden, ist meist unbegründet.

Komplexe Fragen werden ebenfalls zufriedenstellend und schnell über die Telefon-Hotline oder im Chat bearbeitet und beantwortet. Hierbei steht steht Ihnen rund um die Uhr ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Um sicher zu gehen, dass man auch wirklich zu einem kostenlosen Girokonto wechselt, haben wir vier Kriterien erarbeitet die die ein gratis Online-Konto erfüllen muss.

  1. Keine Kontoführungsgebühr
  2. Mindestgeldeingang darf nicht erforderlich sein
  3. Kosten für die Girocard (EC-Karte) dürfen nicht extra erhoben werden
  4. Überweisungen müssen kostenlos durchgeführt werden

Die Zahl der Banken die kostenfreien Konten anbieten wird immer kleiner. Selbst das sehr gute Konto der ING ist seit Anfang Mai nicht mehr komplett kostenfrei. Kunden müssen mit immer mehr mit zusätzlichen Gebühren rechnen. Besonders Kartenzahlungen im Ausland werden nicht mehr lange überall gebührenfrei sein.

Damit Sie das richtige kostenlose Girokonto finden, haben eine zum dem eine Liste mit echten Gratiskonten die zu ihren Bedürfnissen passen, zusammengestellt.

Comdirect Girokonto gratis

Mit der comdirect (Bank gehört zur Commerzbank) ist ein Geldinstitut auf dem Markt, das ebenfalls ein kostenloses Girokonto anbietet. Als Vollbank bietet die comdirect das vollständige Leistungsspektrum an Finanzdienstleistungen an. In erster Linie ist die comdirect für das kostenlose Onlinekonto mit niedrigem Dispo bekannt.

Weiterhin gehören eine kostenfreie Girocard sowie eine kostenlose Visacard zum Portfolio der Bank. Mit Hilfe dieser kostenlosen Kreditkarte sind Kunden in der Lage, auch außerhalb der Eurozone Bargeld ohne Kosten abzuheben. Mit der Girocard dagegen ist es innerhalb Europas möglich, sämtliche Buchen gebührenfrei durchzuführen.

Anleger finden ein kostenloses Girokonto und haben dank ausgewählten ETFs und Fonds mit Rabatten und Fondssparplänen noch zusätzlich die optimale Möglichkeiten der Geldanlage.

Ein möglicher Nachteil bei einem kostenlosen Konto der comdirect kann die Tatsache sein, dass mit der Visacard nur an 9.000 Geldautomaten der Cash Group kostenlos Geld abgehoben werden kann. Kunden in Großstädten mag das nicht stören, auf dem Land dagegen kann dies eine große Einschränkung stark sein. Positiv dagegen ist die Option, sich im Supermarkt über die Girocard Bargeld bis 200 Euro an der Kasse auszahlen zu lassen.

DKB – Girokonto kostenlos

Die DKB (Deutsche Kreditbank) bietet ein kostenloses Online Konto an, dass man bequem per Video-Ident eröffnen kann. Sämtliche Dienstleistungen sowie alle Buchungen sind gebührenfrei. Die DKB hat ihren Sitz in Berlin und hat zwei kostenfreie Girocards und Visacards im Portfolio.

Kunden können Bargeld weltweit kostenlos abheben und auch in vielen Supermärkten kann man sich Bargeld über die Girocard beim Einkauf auszahlen lassen. Lässt man sich einen Dispo einräumen so zahlt man im Vergleich zu anderen Banken niedrige Dispozinsen.

Die kostenlosen Dienstleistungen wie etwa Bargeldabhebungen oder Kartenzahlungen werden dagegen außerhalb der Eurozone kostenpflichtig. Zudem verlangt die DKB einen monatlichen Mindestgeldeingang von 700 Euro. Können Kunden dieses Kriterium nicht erfüllen, so müssen sie dafür einen höheren Dispozins zahlen.

Gratis Konto bei der Commerzbank

Ein weiterer großer Anbieter für ein kostenloses Online Konto ist die Commerzbank. Sie gehört mit etwa 1.000 Filialen im ganzen Bundesgebiet zu den Big Playern der Bankenszene in Deutschland. Eine große Anzahl an Filialen in vielen deutschen Orten ist ein weiterer Pluspunkt.

Neukunden erhalten von der Commerzbank Prämien, wenn Sie ihr Konto dort eröffnen oder von einer anderen Bank wechseln. Voraussetzung für Prämie ist, dass jeden Monat mindestens fünf Buchungen in Höhe von über 25 Euro über das Konto durchgeführt werden.

Wer damit Leben kann sein Konto online zu führen und seine Bankgeschäfte per Internet-Banking macht, der kann das Girokonto kostenlos nutzen. Das kostenlose Onlinekonto der Commerzbank verlangt keinen bestimmten monatlichen Mindesteingang.

Sämtliche Transaktionen, die über die Girocard und Mastercard getätigt werden, sind nicht mit Gebühren verbunden. Das Einzahlen von Bargeld ist gebührenfrei, während es Gebühren kosten, Bargeld im Ausland abzuheben.

Kostenloses Girokonto bei der ING

Eine größten Direktbanken in Europa die ein kostenloses Onlinekonto für ihre Bankkunden im Angebot hat ist die ING (früher: ING-DiBa). Hier müssen Kunden aber seit dem 1. Mai 2020 auch schon mit Einschränkungen rechnen. Die ING erwartet für die kostenlose Bereitstellung des Kontos einen monatlichen Eingang von mindestens 700 Euro, sonst wird eine monatliche Gebühr in Höhe von 4,90 Euro erhoben. WEiterhin kostenlos bleibt das Online-Girokonto für unter 28 Jahren und bei den Basiskonten (Konten ohne Dispo).

Mit zusätzlichen Kosten muss man wie bei fast allen Onlinekonten bei Bargeldauszahlungen und dem Überweisen von Rechnungen außerhalb der Eurozone rechnen. Hier verlangt die ING Gebühren von 1,75 Prozent. Dieser Prozentsatz gilt auch für das Anlegen von ETF-Sparplänen die nicht kostenlos angeboten werden.

Sämtliche Buchungen und die Bereitstellung der Girocard ist kostenlos. Zudem bekommen Kunden unentgeltlich eine Partnerkarte zugeschickt. gehört. Der Service der ING gehört mit zu den besten in Deutschland. Rund um die Uhr stehen online oder telefonisch kompetente Bankberater zur Verfügung.

Zum Umfang des Onlinekontos gehören weiterhin ein kostenloses Wertpapierdepot und kostenlose Sparpläne für Exchange Traded Funds (ETFs). Die ING verlangt moderate Dispozinsen für die Überziehung des Kontos und hat für Kunden Raten- und Autokredite mit niedrigen Zinsen im Angebot.

Bargeld kann in ganz Europa gebührenfrei abgehoben werden. Wer statt Internet-Banking  lieber Telefon-Banking macht, kann dies auch problemlos tun.

Kostenloses Onlinekonto bei der Consorsbank

Ein weiteres empfehlenswertes kostenloses Girokonto bietet die Consorsbank . Die Benutzung des Onlinekontos inklusive aller Buchungen ist kostenfrei. Bargeldabhebungen sind in der Eurozone dank der enthaltenen Visa-Karte ebenso kostenlos. Nicht nur das Girokonto ist gebührenfrei, sondern auch das für Anleger wichtige Wertpapierdepot mit einer Auswahl an gratis ETFs.

Wem die normale Visa Card nicht ausreicht, der kann für 60 Euro die Visa Card Gold bestellen. Besitzer der goldenen Kreditkarte müssen dann für Bargeldauszahlungen außerhalb der Eurozone keine Gebühr in Höhe von 1,75 Prozent des Betrages bezahlen.

Neue Kontoinhaber die das Girokonto der Consorsbank als Gehaltskonto nutzen bekommen zudem eine Prämie in Höhe von 50,00 Euro bei Eingang des Gehalts. Während manche Banken diese Prämien bei Kontoeröffnung nur für Neukunden anbieten kommen auch Bestandskunden in den Genuss dieser Prämie.

Kostenlose Girokonten laut Stiftung Warentest immer seltener

Aufgrund der derzeitigen Niedrig- und Negativzinsen sind viele Geldinstitute stark unter Druck geraten. Das bekommen immer häufiger die Kunden bei den Gebühren für das Girokonto zu spüren. Die Banken sind völlig unabhängig bei der Preisgestaltung und so bieten Sie die meisten Dienste den Kunden nur noch kostenpflichtig an.

Es gibt Banken die verlangen Gebühren pro Überweisung oder Lastschrift oder bieten die Girocard nicht mehr unentgeltlich an. Die einzelnen Kosten für das Girokonto erscheinen auf dem ersten Blick nicht hoch, aber über das Jahr sammeln sich hier hohe Beträge für die Kontoführung an.

Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat bereits im Heft 8/2019 die Gebühren von über 200 kostenlosen Girokonten bei den Banken, Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken unter die Lupe genommen.

Dabei haben wir 22 Konten gefunden, die wirklich kostenlos sind. Das heißt: Es gibt keine monatliche Grundgebühr, die Girocard ist mit drin und Buchungen auch. Zumindest wenn sie online geführt werden.

Heike Nicodemus, Stiftung Warentest

Aus dem Test lässt sich auch erkennen, dass so gut wie jede Bank zwei oder mehrere Arten von Girokonten anbietet. Die besten Chancen auf ein kostenloses Girokonto haben fast nur noch Kunden, die fast alle Bankgeschäfte online erledigen und keine persönliche Beratung brauchen. Der angebotene Service für Kunden die ein kostenloses Onlinekonto führen, braucht sich nicht hinter der Betreuung vor Ort in einer Bankfiliale verstecken.

Lesen Sie auch den aktuellen Testbericht über kostenlose Girokonten auf test.de

Kleingedrucktes bei kostenlosen Konten beachten

Und nicht alle als kostenlos angepriesenen Konten können dieses Versprechen auch halten. Einige Onlinekonten sind nur gratis, wenn Sie als Gehalts- oder Rentenkonto mit einem monatlichen Mindesteingang an Geld geführt werden

Bei einigen Girokonten muss man einen regelmäßigen Geldeingang von 500, 600 Euro haben oder man muss einen Genossenschaftsanteil kaufen.

Heike Nicodemus

Mit einen kostenlosen Online-Konto Geld sparen

Die meisten kostenlosen Girokonten werden von Direktbanken zusammen mit einem vergleichsweise niedrigen Dispozins geboten. Direktbanken sind deshalb so günstig oder sogar kostenlos, da die Bankgeschäfte und die Kontoführung von den Kunden eigenständig und komplett online durchgeführt werden. Dadurch ersparen sie sich die Unterhalts- und Mietkosten für Filialen.

Ebenso können Einsparungen beim Personal getroffen werden, da die Beratung mit einer kleineren Anzahl an Mitarbeitern telefonisch stattfindet. Aus diesen Gründen sind die Girokonten der Filialbanken fast immer teurer als die Angebote bei Direktbanken. Kostenlose Girokonten von Filialbanken sind so gut wir gar nicht mehr zu finden

Basiskonto als Alternative

Wer aus bestimmten Gründen kein kostenloses Girokonto eröffnen kann, der kann bei jeder Bank zumindest ein Basiskonto eröffnen. Hierbei handelt es sich um ein Guthabenkonto, dass die gleichen grundlegenden Funktionen eines Girokontos bietet. Der einzige Unterschied ist der, dass Sie keinen Dispo gewährt bekommen. Lastschriften einrichten, Überweisungen durchführen,  im Geschäft mit Giro- und EC-Karte zahlen sowie Einzahlungen und Abhebungen von Bargeld sind dabei problemlos möglich.

Kostenlos sind die Basiskonten leider fast nie. Viele Geldinstitute sind fair gegenüber diesen Kunden, andere verlangen leider Gebühren von bis zu 15 Euro im Monat. In Ausnahmefällen verlangen Banken ein bis zwei Euro pro Überweisung. Hier sollten Sie auf faire Konditionen achten.

Unser Fazit zum Thema kostenloses Onlinekonto

Wenn Sie ein Konto online eröffnen ist es ratsam sehr auf die Vertragsbedingungen zu achten. Wir empfehlen in erster Linie bei den Angeboten etablierter und bekannter Banken zu bleiben. Bewirbt ein Geldinstitut in der heutigen Zeit ein Konto als kostenlos, so kann sich dies im Laufe der Zeit ändern. Legen Sie darauf Wert, dass die Bank die kostenlosen Funktionen schon seit längerer Zeit anbietet.

Außerdem bieten laut Stiftung Warentest die Banken und Geldinstitute ihre kostenlosen Konten deshalb an, um neue Kunden zu gewinnen. Hauptsächlich soll nicht ein kostenloses Onlinekonto angeboten werden, sondern es steht die Vermittlung von Produkten wie einer Baufinanzierung oder eines Sparplan im Vordergrund.

Allerdings sind die Finanzinstitute frei in ihrer Preisgestaltung und dürfen die Gebühren für das Gratiskonto nach einer Ankündigung auch anheben. Wer gerade erst mit etwas Aufwand Bank und Konto gewechselt hat, nimmt das vielleicht hin. Wirklich sicher vor solchen unangenehmen Überraschungen können Kunden nicht sein.

michileesch